Glossar

Bauberufe

Vertiefungen zu den heutigen Berufen in den Branchen Gebäudetechnik, Bau und Holz finden sich unter anderem auf den Seiten der Berufsbildung oder von Branchenverbänden. Die untenstehende Liste bietet einen ersten Einblick:
www.berufsberatung.ch
www.bauberufe.net
www.bauberufe.ch
www.bausinn.ch

Bauboom

Zwischen 2001 und 2015 nahm die Zahl der jährlich erstellten Wohnungen von knapp 29’000 auf über 53’000 zu. Haupttreiber waren die Einwanderung, die historisch tiefen Hypothekarzinsen und folglich auch der Anlagenotstand bei institutionellen Investoren wie Pensionskassen, Versicherungen oder Anlagefonds, die wegen des Negativzinsumfelds viel Geld in den Markt für Renditeliegenschaften pumpten. Fast überall in der Schweiz schossen neue Ein- und Mehrfamilienhäuser aus dem Boden. Kritik an der Zubetonierung der Schweiz kam in erster Linie aus einwanderungskritischen («Dichtestress») und ökologischen («Landfrass») Kreisen.

https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/schraeg-in-der-landschaft/story/22704167

Dachformen

Der Anteil von Schrägdächern bei Wohnneubauten nahm schweizweit seit 2000 von rund 83 auf 48 Prozent im Jahr 2017 ab. Gab es früher bei den Mehrfamilienhäusern in den Städten etwa gleich viel Flach- und Schrägdächer, so hat das Flachdach dieses Jahr einen Anteil von rund 70 Prozent erreicht. Ein letztes Bollwerk gegen Flachdächer bilden Einfamilienhäuser: Ausserhalb der Städte liegt der Anteil von Schrägdächern heute bei 72 Prozent. Doch auch hier zeigt die Tendenz steil nach unten. Noch im Jahr 2000 lag er bei 94,4 Prozent.

In der Schweiz verursachte 1930 der Toggenburger Architekt Fritz Engler mit seinem «dachlosen» Haus in Wattwil einen mittleren Volksaufstand. Um die Gemüter zu beruhigen, lud er die Bevölkerung via Zeitungsinserate zur Besichtigung ein, 1200 Schaulistige kamen und staunten, dass es unter einem flachen Dach auch Schlafzimmer gab. Ab den 50er-Jahren setzte sich das Flachdach immer mehr durch, und die Öffentlichkeit gewöhnte sich an die Flachheit der Häuser. In den 70er- und 80er-Jahren gerieten die Flachdächer nochmals in Verruf, allerdings nicht wegen ihres Aussehens, sondern weil Baumängel dazu führten, dass die Dächer leckten und saniert werden mussten. Aber die Technik bekam dieses Problem bald in den Griff.

Argumentarium pro und contra

  • flache Dächer sind in den 20er Jahren im Zuge des Neuen Bauens entstanden
  • flache Dächer können als Dachterrassen genutzt werden und bekommen viel Sonne ab
  • die Räume in den oberen Stockwerken können voll und ganz ausgenutzt werden
  • Regen und Schnee fliessen bei Steildächern besser ab
  • die Belastung durch Schnee(lawinen) oder Föhnsturm wird bei Steildächern besser abgeleitet

https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/schraeg-in-der-landschaft/story/22704167

Fassaden

Der öffentliche Raum in den Städten wurde vor allem durch die aufwändige Fassadengestaltung früherer Zeiten geprägt. In einer Zeit, in der das Dazwischen als erstes vom Rotstift gekappt wird, gehen akzentuierte und pointierte Schauseiten verloren – der öffentliche Raum verliert an Qualität.

Die Zutaten, mit denen Häuser gebaut werden, gleichen einander fast immer: Stein, Glas, Holz. Beton. Damit darf ein Architekt jedoch nicht einfach arbeiten, wie er will. Stattdessen muss er sich an bestimmt Richtlinien halten, die von der Stadt vorgeschrieben werden. Bestimmt wird zum Beispiel, wie breit das Haus werden darf oder wie viele Stockwerke es haben muss. Das klingt einengend und das ist es auch. Gleichzeitig werden aber genau diese Einschränkungen gebraucht, wenn ganz unterschiedliche Fassaden zusammenpassen sollen. Denn innerhalb der Vorgaben kann jeder Architekt etwas ganz Eigenes entwickeln. Dadurch wird das Ergebnis einerseits nicht langweilig. Andererseits sorgen die Richtlinien für Harmonie. Und abwechslungsreich und gleichzeitig harmonisch ist genau das, was unser Auge mag.

aus: Entdecke deine Stadt. Stadtsafari für Kinder, Rienermann/Leitzgen 2011, S.32.

Freiraum

Freiräume erfüllen viele Aufgaben: Sie sind Spiel- und Begegnungsorte, bieten Naturerlebnisse, dienen unserer Freizeit, dem Sport und der Bewegung. Sie werden vom Verkehr, der Wald- und Landwirtschaft genutzt, ermöglichen einen Klimaausgleich und es braucht sie zur Erhaltung der Biodiversität. Die Vielseitigkeit der Freiräume kann nur zum Tragen kommen, wenn ihre Entwicklung in eine Gesamtsicht eingebettet wird.

Freiraum kann in verschiedene Nutzungen eingeteilt werden:

  • Verweilorte
  • Begegnungsorte
  • Orte für die lineare bewegung
  • Orte für freie Aktivitäten
  • Orte für infrastrukturell gerichtete Aktivitäten
  • multifunktionale Orte

Es gilt als zumutbar, einen Weg von 400 Metern zurückzulegen, um einen Freiraum zu erreichen.

frei zitiert nach Susanne Karn, verantwortlich für das SNF-Forschungsprojekt „DAZWISCHEN. Freiräume in der Agglomeration“, 2017.

Die Architekturbiennale Venedig 2018 beschäftigt sich mit dem Freiraum. Der SRF-Kulturplatz war vor Ort.

Hochhäuser

Das gültige Baugesetz deklariert alle Häuser ab 25 Meter Gebäudehöhe zu Hochhäusern. Gebäude über 25 Meter sind bei weitem keine Hochhäuser per se, eröffnen jedoch gegenüber der Regelbauweise Qualitäten wie Weitblick und Belichtung und ermöglichen der Öffentlichkeit gleichzeitig Freiraum auf Stadtniveau.

Fragen wie Kosten, Flächeneffizienz, Erdbebensicherheit, Brandschutz bis hin zum Bauablauf stehen im Zentrum.

https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/der-trend-geht-zurueck-zu-wohnhochhaeusern/story/13878472

Langeweile

Es gibt etwas, das dafür sorgt, dass wir uns an einem Ort besonders wohlfühlen: Abwechslung. Wenn wir zu Fuss unterwegs sind, haben wir nämlich jede Menge Zeit, viele Eindrücke aufzunehmen. Alle unsere Sinne sind schliesslich unaufhörlich aktiv und brauchen jede Menge Futter. Und weil wir nonstop sehen, hören und riechen, muss es auch ständig etwas zu hören, zu sehen oder zu riechen geben. Etwa alle vier Sekunden braucht unser Hirn einen neuen Reiz, sonst langweilt es sich. Deshalb gefällt es uns auch nicht, wenn alles gleich aussieht. Haus an Haus immer die gleiche Fassade? Langweilig! Parks mit ordentlich angepfllanzten Baumreihen und schnurgeraden Wegen? Langweilig! Stattdessen gefallen uns Wildblumenwiesen, Riegelbauten, Kofsteinpflaster. Kurz: Dort, wo Ordnung von einer Spur Unordnung aufgemischt wird, da fühlt sich das Herz angesprochen.

aus: Entdecke deine Stadt. Stadtsafari für Kinder, Rienermann/Leitzgen 2011, S. 49.

Nutzungsplan

Mit dem Nutzungsplan wird festgelegt, zu welchem Zweck bestimmte Grundstücke genutzt werden dürfen. Das heisst: Welche Gebäude mit welchen Nutzungen sind dort erlaubt? Welche nicht? Dabei werden drei grosse Nutzungsarten unterschieden: reine Wohngebiete, reine Industrie- und Gewerbegebiete und ein Mix aus beidem. Auf diese Weise wird verhindert, dass sich ein lauter Industriebetrieb mitten in einem Wohngebiet ansiedelt. Anders sieht es aus, wenn es sich bei dem Gewerbebetrieb um einen Supermarkt handelt. Auch der darf sich nicht einem reinen Wohngebiet niederlassen. Eröffnet er dagegen in einem Mischgebiet, ist das ideal für’s Geschäft – und für die Kunden, die sich über kurze Wege freuen.

aus: Entdecke deine Stadt. Stadtsafari für Kinder, Rienermann/Leitzgen 2011, S. 45.

Plätze

Wenn wir uns an einem bestimmten Platz länger aufhalten sollen, müssen wir uns dort geborgen fühlen. Das heisst, seine Grösse ist einigermassen überschaubar, und wir können eine Position einnehmen, von der wir möglichst alles überblicken. Ein solcher Platz funktioniert immer gut, das belegen sogar Studien: Die Leute bleiben dort länger, reden und lachen mehr miteinander.

aus: Entdecke deine Stadt. Stadtsafari für Kinder, Rienermann/Leitzgen 2011, S. 49.

Raum

Raum ist das primäre Medium der Architektur. Architektur schafft, gestaltet und gliedert Raum. Die Definition, Bemessung, Gliederung, Fügung und formale Gestaltung von Raum ist die wichtigste Aufgabe der Architektur.

Es werden unterschiedliche Aretn von Räumen gestaltet:

  • Innenraum und Außenraum
    • Innenräume, die Räumlichkeiten, wie zum Beispiel Foyer, Flur, Zimmer, Halle, der klassische „Zweck“ des Gebäudes
    • Außenräume (Landschaftsraum, Stadtraum, Straßenraum), in die der architektonische Raum eingebettet ist, und mit dem er in Wechselwirkung tritt
  • Umbaute und nicht umbaute Räume
    • umbaute Räume, die Kubatur eines Gebäudes, einschließlich der umbauten Freiräume, das Gebäude, wie es als solches in seiner Individualität wahrgenommen wird
    • nicht umbaute Räume: Freiraum, Naturraum, Landschaftsraum, siehe Landschaftsarchitektur
  • Private und öffentliche Räume
    • private Räume, insbesondere Wohnräume / Wohnungen, aber auch Hotelzimmer etc.
    • öffentliche Räume, die nicht den Hausnutzern vorbehaltenen Räume um, an und in Gebäuden in Sinne einer Sekundärverwendung und Schnittstelle
    • halböffentliche Räume: Räume, die einer eingeschränkten Öffentlichkeit zugänglich sind: z. B. Schulen, Gemeinschaftsräume in Wohnhäusern, etc.
  • Aufenthaltsraum und Abstellraum (der z. B. im Zusammenhang mit dem Wohnungseigentumsgesetz gefordert wird)

Raumbezeichnungen wie Platz, Hof, Garten können in der Architektur sowohl die Rolle des Aussenraums wie auch des umbauten Raums einnehmen, oder beides darstellen.

Quelle: Wikipedia: „Raum

Raumplanung

Raumplanung ist das gezielte Einwirken auf die räumliche Entwicklung der Gesellschaft, der Wirtschaft und der natürlichen, gebauten und sozialen Umwelt in einem bestimmten Gebiet. Als Oberbegriff umfasst die Raumplanung in diesem Sinne alle räumlichen Planungen der öffentlichen Hand auf allen Staatsebenen (Bund, Kantone, Gemeinden) und in allen raumrelevanten Sachgebieten (Verkehr, Umwelt, Wirtschaft, Gesellschaft usw.). Die Raumplanung hat die Aufgabe, die räumlichen Probleme aufzunehmen, und die Funktionen im Raum aufeinander abzustimmen. Dafür entwickelt sie Grundvorstellungen, die den Lebensraum im Gesamtzusammenhang und unter Respektierung der Entscheidungs- und Handlungsspielräume kommender Generationen betrachten.

Die Raumplanung strebt eine geordnete Besiedlung an: Land darf überbaut werden, wenn das betreffende Grundstück von der Gemeinde einer Bauzone zugewiesen worden ist. Man bezeichnet diesen Vorgang als «Einzonung». Wenn Land, das für eine Bebauung vorgesehen war, aus der Bauzone herausgelöst und wieder einer Landwirtschaftszone zugeordnet wird, spricht man von «Rückzonung». Land in einer Landwirtschaftszone darf in der Regel nicht überbaut werden. Das gleiche gilt für sensible Landschaften, die einer Schutzzone zugewiesen sind. Die Bauzonen werden in einem Nutzungsplan für die gesamte Gemeinde parzellengenau festgeschrieben und periodisch angepasst. Die Gemeinde ist verpflichtet, einen solchen Nutzungsplan zu erstellen. Dieser muss dem Kanton zur Genehmigung unterbreitet werden. Der Nutzungsplan ist nicht nur für die Behörden, sondern auch für die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer verbindlich.

https://www.are.admin.ch/are/de/home.html

Tiny Houses

Der Berliner Architekt und Designer Van Bo Le-Mentzel hat mit seiner Tinyhouse University, ein Berliner Kollektiv aus Architekten, Gestaltern und Geflüchteten, das Projekt initiiert. Bis zum Frühjahr sollen noch weitere Minihäuser dazukommen. Winzig ist dabei wörtlich zu nehmen. Keines der Häuser hat mehr als zehn Quadratmeter Grundfläche. Das befreit die Architekten davon, für ihren Entwurf eine Baugenehmigung einholen zu müssen, und das wiederum erlaubt Experimente. Brandschutz, Abstandsflächen, Schallschutz – alles hier kein Thema. Zum Glück. Denn wie sollen Baumeister neue Lösungen finden, wenn sie immer nur mit demselben Werkzeug operieren dürfen? Die Frage, auf wie wenig Quadratmetern ein Mensch wohnen kann, braucht Erfindungsgeist.

https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/kunst/wohnen-auf-zehn-quadratmetern/story/10283773?track

Verdichtung

Noch immer wächst die Siedlungsfläche in der Schweiz rasant. Sollen die landwirtschaftlichen Qualitäten und Freiräume erhalten bleiben, gilt es, die vorhandenen Siedlungsflächen besser zu nutzen. Verschiedene Massnahmen können umgesetzt werden, um die Siedlungsentwicklung nach innen zu fördern. Schlecht genutzte Bauzonen, Baulücken und Siedlungsbrachen sollten verdichtet werden, bevor neues Bauland erschlossen oder gar neu eingezont wird. In grossen, ehemaligen Industriearealen schlummert ein ungenutztes Potenzial von 17 Mio. Quadratmetern.

https://www.are.admin.ch/are/de/home/staedte-und-agglomerationen/spezialthemen/siedlungsentwicklung-nach-innen.html

Wakkerpreis

Der Schweizer Heimatschutz (SHS) vergibt jährlich einer politischen Gemeinde den Wakkerpreis. as Preisgeld hat mit 20’000 CHF eher symbolischen Charakter. Der Wert der Auszeichnung liegt in der öffentlichen Anerkennung vorbildlicher Leistungen. Erstmals ermöglicht wurde der Wakkerpreis 1972 durch ein Vermächtnis des Genfer Geschäftsmannes Henri-Louis Wakker (1875-1972) an den Schweizer Heimatschutz. Weitere seither eingegangene Legate erlauben es dem SHS, den Preis bis heute vergeben zu können. Der Wakkerpreis zeichnet Gemeinden aus, welche bezüglich Ortsbild- und Siedlungsentwicklung besondere Leistungen vorzeigen können. Die Auszeichnung von Stein am Rhein, Guarda, Ernen etc. in den 1970er Jahren erfolgte vor dem Hintergrund, dass die Erhaltung historischer Zentren nicht selbstverständlich war. Im heutigen Fokus stehen Gemeinden, die ihren Siedlungsraum unter zeitgenössischen Gesichtspunkten sorgfältig weiterentwickeln. Hierzu gehören insbesondere das Fördern gestalterischer Qualität bei Neubauten, ein respektvoller Umgang mit der historischen Bausubstanz sowie eine vorbildliche aktuelle Ortsplanung.

http://www.heimatschutz.ch/wakkerpreis

Wohnformen

Immer mehr Menschen leben immer dichter auf immer weniger Raum. Zeit, über neue Wohnformen nachzudenken oder alte wieder zum Leben zu erwecken. Mehrgenerationenhaushalte, Clusterwohnungen, Leben im Alter, Wohngemeinschaften, Wohnen&Arbeiten unter einem Dach… Der Trend geht zu noch mehr Flexibilität in jeder Lebenslage, zum Garten in der Stadt, zum Einkaufen im Quartier – und kann dabei die Ressourcen Platz und Energie schonen.

https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/zusammen-wohnen-staedter-weniger-allein

https://anleitung.kalkbreite.net/wohnen/wohnungen

https://www.design-museum.de/de/ausstellungen/detailseiten/charles-ray-eames-the-power-of-design/together-die-neue-architektur-der-gemeinschaft.html

Zersiedlung

Mit zu wenig Planung, dörflichem Grös­senwahn und etwas Vetterliwirtschaft haben die Gemeinden über Jahrzehnte das angerichtet, was heute verbreitet als Zersiedelung beklagt wird: einen Flickenteppich aus Ein- und Mehrfamilienhaushalden, der sich immer tiefer in die Landschaft frisst. Das Gegenteil von verdichtetem Bauen.

https://www.beobachter.ch/gesetze-recht/umzonung-die-millionarsmaschine

Zonenplan

Wenn in einer Stadt etwas verändert werden soll, müssen zuerst ein paar Fragen beantwortet werden: Was ist überflüssig? Welche Orte werden nicht mehr genutzt? Solche Plätze kann man beispielsweise weiterentwickeln und so verändern, dass sie einen neuen Zweck bekommen.

Sobald alle Fragen beantwortet wurden, kann der Zonenplan erstellt werden. Dort kann man erkennen, wo sich im Stadtgebiet die verschiedenen Nutzungsflächen befinen: also Wohnraumflächen, Gewerbeflächen, Grünflächen oder Verkehrsflächen. Auf dieser Grundlage wird der Nutzungsplan erarbeitet.

aus: Entdecke deine Stadt. Stadtsafari für Kinder, Rienermann/Leitzgen 2011, S. 45.

ZORA

In der Schweiz beschäftigt sich die Arbeitsgruppe „Zentrum öffentlicher Raum“ des Schweizerischen Städteverbandes mit dem öffentlichen Raum. ZORA dient dem Erfahrungsaustausch zwischen den Städten, bearbeitet Fragestellungen zum öffentlichen
Raum und fördert die Vernetzung. ZORA leistet Grundlagenarbeit, löst Forschungsarbeiten aus und koordiniert diese unter den beteiligten Städten.

https://zora-cep.ch/de/Info/Portrait/Organisation

Zwischenraum

Bevor wir einen Raum betreten oder verlassen, passieren wir oft einen zwischenRAUM – der nicht wirklich zum Innenraum und nicht zum Außenraum gehört. Was ist überhaupt ein zwischenRAUM und warum gibt es ihn? Kann man ihn spüren? Ist er die Leere zwischen den Räumen oder die Füllung? Hat er Bedeutung als zwischenmenschlicher Abstand? Wie ist er entstanden? zwischenRAUM ist ein dehnbarer Begriff. Man darf den zwischenRAUM suchen. Findet man ihn, ist es überraschend, wie wichtig er ist!

http://www.bink.at/projekte/anleitungen/zwischen-innen-und-aussen#srap3